Der Weg des verwundeten Heilers: Innere Heilung verstehen

Nach vielen Jahren und Runden der Entwicklung, der inneren Arbeit und des inneren Gehens – ein großer Gesamtzusammenhang von Seele, Geist und Körper, der sich erschließt.

Viele Menschen, die in sozialen, helfenden oder anderen Berufen sind, gehen oftmals den Weg des verwundeten Heilers/-in. Ein Archetyp, der in uns veranlagt ist, umso mehr wir Verletzungen erfahren haben. Nicht jeder geht den Weg bis zur Auflösung.

Im Kern sind die äußeren Erfahrungen ein Spiegelbild von Knotenpunkten, die auf verschiedenen Zeitachsen Lösungen finden. Das Bedürfnis des Archetypen ist es anderen Menschen zu helfen. Um sich zu helfen.

Solange Verwundungen brach und offen liegen, helfen Menschen aus einem Mangel heraus, anstatt aus einer inneren Fülle. Hier liegt der entscheidende Unterschied.

Sobald wir selbst nach vielen Runden in eine innere Harmonie gelangen, haben wir kein Bedürfnis uns mehr zu „verbrauchen“ in hoffnungslosen Aktionen, sondern wir beginnen unsere Bedürfnisse zu erfüllen, ohne von anderen zu erwarten. Mit jedem Schritt der Loslösung alter Abhängigkeiten kommen wir näher unserer eigenen Essenz, unserem Seelen-kern, der uns nährt und trägt, in jeder Lebenslage.

Solange wir im Außen suchen, solange verzetteln wir uns energetisch, menschlich und in unserer Souveränität. Wir verlieren uns buchstäblich durch unzählige Situationen. Doch umso mehr Ganzheit wir in uns selbst erlangen, desto weniger sind wir im Außen, desto mehr sind wir bei uns. Und das Außen ist nicht mehr relevant, da wir im Gottesvertrauen sind, dass alles, was zu unserer Seele gehört zu uns kommt. Gerade auch die Begleitung von Sterbenden ist hier immer wieder hochinteressant – Menschen, die im Vertrauen sind sterben anders. Auch ist es für diese Menschen einfach ein Übergang, kein Ende.

In der „Bildung“ der neuen Zeit ist die Bewusstseinsbildung und der innere Weg unabdingbar, um mit Menschen bzw. für Menschen arbeiten zu können, ohne aus dem Ego lenken zu wollen. Besonders Kinder zeigen den Erwachsenen auf, welche Punkte in ihnen selbst eigentlich weh tun. Hier darf man mutig hinsehen und annehmen die Gelegenheit ins Innere zu wachsen. Und manchmal im Äußeren Schritte zurückzutreten. Sich Zeit einzuräumen. Zeit für die innere Arbeit, die ins Gefühl führt und weg von „ich muss dieses oder jenes“.

Umso mehr wir darin eine Gewohnheit finden, desto mehr Benefits erfahren wir in unserem Leben. Desto mehr folgen wir dem Ruf der Seele, statt den programmierten Mustern des Egos, das manchmal laut um Hilfe ruft.

Der innere Weg ist kein einfacher Weg. Es ist ein Weg, der bedingungslos ist und dich auffordert dich selbst zu sehen und zu leben.

Wann hast du dir das letzte Mal in Stille zugehört? Und deinen inneren Ruf erfüllt?

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